Zeitschrift

Jahrtausendwende





Vorwort des Herausgebers

 

 


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Inhaltsverzeichnis   



Erwartungen und Ängste an einer Jahrtausendwende - an welcher?

Ein fremdes, heute eher unbekanntes, nicht nur Jugendliche in Staunen versetzendes Weltbild vor 1000 Jahren. Vielleicht faszinierend? Fragen und Antworten provozierend? Ist heute - 1000 Jahre später - die Welt durchschaubarer?

Über die zweite Jahrtausendwende werden wir seit längerem laufend informiert, z.T. überschwemmt in Magazinen, Hörfunk- und Fernsehsendungen, im Internet, in den Zeitungen, im Kino, in Büchern. Leser, Lehrer, Schüler, Dozenten, Studenten sammeln dazu im Unterricht, bei Projekten, im Seminarfach, im Seminar je nach Alter, Interesse und Zugriffsmöglichkeiten auf Medien und Materialien reichlich Informationen und Wissen. Methodenvielfalt ist angesagt. Selbstentwickelnd, handlungs- und teilnehmerorientiert, einzeln oder im Team. Wege dazu werden aufgezeigt (Endzeit im Transfer, Jahrtausendwende - ein Thema für den Unterricht ... ).

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Und 1000 Jahre zuvor?

wpe88.jpg (3143 Byte)»Europa« nahm Gestalt an (Schauplatz Europa). Unsere Vorfahren lebten in einer Welt, die stark von der Religion geprägt war (Bilder der Welt/Das große Weltgericht).

Die »Rand«gebiete im Osten rückten ins Bewusstsein (Slawenmission).

Der Kampf gegen die Furcht bewegte die Menschen (Apokalypse, Tag X., Cluny, Slawenmission).

Viele lebten in Erwartung des »Antichrist« (Apokalypse, Tag X, Cluny).

»Heere des Lichts« waren die Mönche und Pilger (Cluny, Der Friedenskaiser, Das große Weltgericht).

Wurzeln der Zukunft wurden damals gelegt (z.B. Weltbild/ Kartographie, Christenheit/Europa). Und:

Die große Politik? Machte sie ohne »Ängste« unbeirrt weiter? (Der Friedenskaiser).

Ist ein Vergleich 2000:1000 überhaupt sinnvoll?

Er bietet sich an, kann sowohl Damals als auch Heute beleuchten, provoziert neue Fragestellungen, führt auch zu sinnvollen Antworten; er ist aber auch mit Vorsicht zu machen, sollte nicht überzogen werden, zwingt zum Nachdenken, bringt vielleicht die Einsicht, dass Unvergleichbares nicht zu vergleichen ist. Auch das wäre ein Ergebnis, und der Weg dahin kann auch ein Ziel sein. Das sollte aber jeder Gruppe, jedem Einzelnen in Eigenregie vorbehalten sein (Endzeit im Transfer).

Herausgeber, Autoren und Redaktion wünschen eine spannende Beschäftigung mit einer weit zurückliegenden Welt, der schwer durchschaubaren Gegenwart sowie mit einer zum Teil unbestimmbaren Zukunft.

Siegfried Schiele

Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg


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