Zeitschrift

Jahrtausendwende





Geleitwort

 

 


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Inhaltsverzeichnis   



Das nächste Jahrtausend steht vor der Tür. Vielfältige Hoffnungen und Erwartungen ebenso wie auch mehr oder weniger rational begründete Ängste verbinden sich mit der Magie dieses Datums.

Was mag die Zukunft bringen, angesichts immer komplexer werdender und schneller ablaufender Veränderungsprozesse? Mehr als sonst bei vergleichsweise profanen Jahreswechseln konzentrieren sich die Fragen auf Tendenzen und Auswirkungen künftiger gesellschaftlich-politischer und kultureller Entwicklungen vor allem vor dem Hintergrund globaler ökonomischer Interdependenzen und der Dynamik des technisch-wissenschaftlichen Fortschritts.

Der Blick richtet sich aber auch zurück - im Kontext selbstvergewissernder Standortbestimmung und Bilanzierung: Welches sind die Ausgangspunkte des Wandels, zu welchen aktuellen Ergebnissen führte er?

Das vorliegende Heft fokussiert allerdings einen didaktisch, wenn auch nicht uninteressanten historischen Ansatz, der sich über Leitfragen definiert, wie Menschen die erste Jahrtausendwende erlebten und von welchen Erfahrungen diese begleitet war. Gibt es so etwas wie überzeitliche, ideelle Parallelen oder kollektive Hoffnungen, Vorstellungen und Erwartungen?

In welchem Umfang der historisch weite Rückgriff und das Verfahren einer sogenannten Transferdidaktik, das von den Autoren offenbar im Blick auf die Flut von Veröffentlichungen zum Millennium-Thema gewählt wurde, sich unterrichtspraktikabel motivierend und effizient erweist, bleibt abzuwarten.

In jedem Fall bietet die Publikation jedoch eine Vielzahl von Anregungen, die das Thema für den Geschichtsunterricht, insbesondere an Gymnasien, interessant machen.

Klaus Happold

Ministerialrat

Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg


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