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Die Donau


Lebensader, Kulturräume, Erkundungen


  Die Donau
Inhaltsverzeichnis

 

3. »1100 Jahre in Europa«: die Ungarn


Von Dietrich Rolbetzki

Budapest 1896, Hösök tér/Heldenplatz. Ein Volk erinnert sich seiner Herkunft. Tausend Jahre zuvor hatten seine Vorfahren, vom östlichsten Rand Europas kommend, das Tiefland an Donau und Theiß in Besitz genommen. Eine Ausstellung, später an ihrer Stelle ein Denkmal, um seinen Sockel herum zu Pferd die sieben Stammesfürsten aus der Zeit der Landnahme, allen voran ihr Anführer Árpád, entschlossen und Furcht erregend.
Budapest 1989, Hösöktér/Heldenplatz. Ein Volk trauert. Vor dem Denkmal, mit der rot-weiß-grünen Nationalfahne bedeckt, die Särge mit den sterblichen Überresten Imre Nagys, Ministerpräsident während des Aufstands 1956, und seiner vier Schicksalsgefährten. Drei Jahrzehnte zuvor hingerichtet und verscharrt werden sie nun in einem würdevollen Staatsakt rehabilitiert. Der Redner: ein (Reform-) Kommunist, Mitglied der Partei, die die Toten auf dem Gewissen hat und sich nun vor ihnen verbeugt.
Knapper und anschaulicher als in diesen Momentaufnahmen lässt sich Ungarns Geschichte kaum darstellen: fremde Eroberer, die zu Europäern wurden, und Unterdrückte, die sich immer wieder leidenschaftlich für ihre und auch die Freiheit Europas erhoben haben.

»Geißel Gottes«?
Wie jener Árpád aus Bronze haben wohl die Vorfahren der heutigen Ungarn um 896 von den Karpatenhöhen in das Tiefland an der Donau hinunter geschaut: ein Steppenreitervolk, dessen Heimat zwischen Wolga und Ural gelegen hatte. Sie suchten nicht nur neue Weiden, sondern waren vor allem auf der Flucht vor Völkern, gegen die sie in byzantinischem Auftrag gekämpft und verloren hatten. Anführer der sieben verbündeten Stämme war Árpád, ein Magyar, später wurde das ganze Volk so genannt; die Bezeichnung »Ungar« kommt von den türkischen Onoguren, denen die Magyaren auf ihrer Westwanderung vorübergehend angehört hatten. Die Eroberung des Tieflands an der Donau und Siebenbürgens lief wohl recht friedlich ab und Neuankömmlinge und Eingesessene – eine Mischung aus Skythen, Kelten, Römern, Germanen, Hunnen, Awaren und Slawen – verschmolzen allmählich miteinander.
Bei ihrer Ankunft waren die Ungarn Halbnomaden: Ein Teil lebte vom Ackerbau, der andere von Viehzucht und Beutezügen. Von Byzanz bis Spanien war kaum ein Europäer vor den magyarischen Reitern sicher. Aber die Drangsalierten organisierten Gegenwehr und 955 schlug der deutsche König Otto I. die Ungarn bei Augsburg vernichtend.

Schutzschild des Abendlandes
Die Niederlage führte zu einem »Umdenk- und Lernprozess« (Laura Conti): Die Magyaren wurden sesshaft, Teil Europas und behielten doch ihre Identität. Großfürst Géza (992–997) rief Priester des Erzbistums Passau zur Mission herbei und gab mit seiner Taufe ein Beispiel. Sein Sohn Stephan I. (997–1038), getauft auf den Namen des Patrons von Passau, heiratete die bayerische Herzogstochter Gisela, Schwester des späteren Kaisers Heinrich II.
Stephan brach mit der Vergangenheit und wurde Staatsgründer:

– Im Jahre 1000 fand seine Königskrönung statt; die Krone erhielt er mit Billigung des deutschen Kaisers Otto III. vom Papst. Ungarn hatte sich damit für Europa entschieden, geriet aber nicht in ein Lehensverhältnis zum Kaiser.

– 1001 erbat er von Otto III. die Errichtung eines Erzbistums an seinem Regierungssitz Esztergom (Gran). Die ungarische Kirche unterstand damit nur Rom.

– Die Stammes- und Sippenverbände wurden zerschlagen und Ungarn ein Staat nach westeuropäischem Vorbild. Dabei kam Stephan zugute, dass mit seiner Frau zahlreiche Deutsche – Priester, Ritter, Beamte – ins Land gekommen waren.

Unter Stephans Nachfolgern wurde der ungarische Staat größer (seit etwa 1100 gehörte Kroatien dazu) und wuchs immer enger mit Europa zusammen. Dennoch blieb wegen der Herkunft aus der Fremde und der nichtindoeuropäischen Sprache ein Gefühl der Isolierung, ein »Einsamkeitskomplex« (Paul Lendvai).
Der Ansturm der Mongolen 1241/42 verwüstete weite Teile des Landes und forderte viele Menschenleben. Béla IV. (1235–1270) leitete den Wiederaufbau ein, ließ Burgen gründen, Städte befestigen und Siedler aus Mitteleuropa holen. Er gilt als »zweiter Staatsgründer«.
Ein Jahrhundert später näherte sich aus dem Südosten Europas ein neuer Feind: die Türken. Dass Ungarn ihnen zunächst nicht erlag, hat es v. a. dem äußerst begabten Heerführer János Hunyádi zu verdanken. 1456 konnte er sie bei Belgrad zum Stehen bringen: Die Ungarn wurden damit zum »Beschützer des Christentums« (Paul Lendvai). Das mittäg liche Glockenläuten im katholischen Europa bis heute geht auf eine päpstliche Anordnung zurück: vor der Schlacht als Bitte an Gott, danach als Ausdruck der Freude.

 

 

 

Budapest, Heldenplatz: Standbilder der ungarischen Stammesfürsten von 896
Foto: Dietrich Rolbetzki

Unter seinem Sohn Mátyás I. (Matthias I.) erlebte das Land eine neue Blütezeit. Er eroberte Mähren, Schlesien, die Lausitz, die Steiermark, Kärnten und Niederösterreich mit Wien. Ungarn war nun mächtigstes Reich in Mitteleuropa.
Was Matthias I. geschaffen hatte, ging nach seinem Tod schnell wieder verloren. Auseinandersetzungen um den Thron, Kämpfe zwischen den Adelsfamilien und Bauernaufstände »trieben das Land binnen kurzem an den Rand des Abgrunds« (Paul Lendvai).

Unter fremden Herren
Alle zwei Jahre werden im Park des Schlosses von Nagyvázsony, nahe Veszprém, Reiterspiele aufgeführt, bei denen unter dem Jubel der Zuschauer die Ungarn Türken besiegen. Die Ruinen der Burg des legendären Türkenbezwingers Pál Kinizsi liegen nur ein paar hundert Meter entfernt. Doch die Festspiele feiern nur Anfangs- und Augenblickserfolge. 1526 schlug die Armee Sultan Suleimans II. bei Mohács an der Donau das »schlecht ausgebildete und dilettantisch geführte« (Paul Lendvai) ungarische Heer vernichtend.
Mohács war eine »nationale Katastrophe« (Paul Lendvai). Für Jahrhunderte verloren die Ungarn ihre Selbstständigkeit. Ihr Land war die nächsten 150 Jahre dreigeteilt:

– Habsburg, dem durch einen Erbvertrag (siehe Kapitel VI.4.a)) nach dem Tod Ludwigs II. in der Schlacht von Mohács das ganze Land zugefallen war, regierte den Westen (»Königliches Ungarn«) mit harter Hand und rekatholisierte ihn, nachdem sich zunächst der Protestantismus rasch ausgebreitet hatte; die Deutschen tendierten zu Luther, die Ungarn zu Calvin.

– Zentralungarn wurde Teil des Osmanischen Reiches und hatte besonders zu leiden unter der Fremdherrschaft. Es herrschte allerdings weitgehend religiöse Freiheit. Islamische Kultur kam ins Land (siehe Kapitel III.4.b)).

– Das Fürstentum Siebenbürgen erlangte unter dem Schutz der türkischen Sultane eine gewisse Eigenständigkeit. Es war wohlhabender als die anderen beiden Reichsteile, entwickelte sich zum »Zufluchtsort der ungarischen Kultur und Staatsidee« (Paul Lendvai) und trug damit zum Überleben der Nation entscheidend bei.

Mohács: Auf dem Schlachtfeld von 1526 (6 km südlich der Stadt) erinnern Holzplastiken an die Katastrophe
Foto: Dietrich Rolbetzki

 

1683 siegte eine europäische Streitmacht bei Wien über die Türken. Erst jetzt konnten die Habsburger ihr gesamtes Erbe antreten. Der Friede von Karlowitz beendete 1699 die Herrschaft des Osmanischen Reiches über Ungarn.
Die Magyaren hatten freilich nur den Herrn gewechselt. Die Militärverwaltung war streng, die Steuern hoch und die Protestanten wurden gewaltsam rekatholisiert. Nur Wien treu ergebene ungarische Magnaten behielten Besitz und Privilegien, kaiserliche Offiziere wurden mit Grundbesitz belohnt. In den verwüsteten und entvölkerten Gebieten wurden deutsche (siehe Kapitel III.5.) und slawische Kolonisten angesiedelt, wodurch die Ungarn zur Minderheit wurden (1787 unter 40 Prozent).


Ungarn zur Zeit der Türkenherrschaft Zeichnung:
Peter Steinheisser

 Der Kuruzzenaufstand auf ungarischen Briefmarken (1953)

 

So brach denn 1703 unter der Führung von Fürst Ferenc II. Rákóczi der Aufstand der Kuruzzen (»Rebellen«) gegen die habsburgische Herrschaft aus. Der Freiheitskampf endete 1711 mit einer Niederlage, denn Österreich war übermächtig, die Führung wenig fähig und Hilfe von außen, von Frankreich oder Russland, blieb weitgehend aus.
Dass Wien die Vorrechte des ungarischen Adels (u.a. Steuerfreiheit, uneingeschränkte Verfügung über die Leibeigenen) nicht antastete und die praktisch in der Hand der Stände liegende Exekutivgewalt auf Komitatsebene (Verwaltungsbezirke) bestehen ließ, sollte sich während der Kriege um Schlesien Mitte des 18. Jahrhunderts auszahlen. Als Maria Theresia die Ungarn 1741 persönlich um Beistand bat, retteten sie Österreich.
Die Angst um die Vorrechte und vor einer Revolution ließen auch im Zeitalter Napoleons keine nennenswerte Opposition gegen Habsburg aufkommen.
Zu dieser Zeit war Latein die Amtssprache Ungarns, doch nun forderte eine nationale Erneuerungsbewegung es durch Ungarisch zu ersetzen, was 1844 geschah. An ihrer Spitze standen Adelige wie Graf István Széchenyi (1791–1860).

 


Graf István Széchenyi (1791–1860)

Ölgemälde von Barabás Miklós (1848) Aus: Magyar Nemzeti Múzeum. (Hg): Fodor István, Budapest 1992

Reformen, nicht Umsturz wollte Széchenyi, doch erfasste die Pariser Februarrevolution 1848 auch Ungarn. Mitte März kam es in Pest zu einer Demonstration, auf der Pressefreiheit, ein eigenes Parlament, eine eigene Regierung und der Abzug der österreichischen Truppen gefordert wurden. Wien stimmte zu.


 

Lajos Kossuth (1802–94)
auf einer ungarischen Briefmarke (1953)

Ein ungarisches Parlament wurde gewählt, eine Regierung gebildet und Reformen durchgeführt. Doch nach dem Sieg der Gegenrevolution in Österreich wurde Ungarn eine reaktionäre Verfassung aufgezwungen. Daraufhin erklärten die Ungarn im Frühjahr 1849 ihr Land für unabhängig. Lajos Kossuth (1802–94), von Anfang an der führende Kopf der ungarischen Revolution, wurde Reichsverweser. Österreichische und russische Truppen zwangen die Ungarn ins Habsburger Reich zurück. Von den Reformen bleib nur die Bauernbefreiung.

»Kakanien«: Ungarn im Zeitalter des Dualismus
Fast zwei Jahrzehnte später musste Wien die Ungarn zu gleichberechtigten Partnern machen. Die Niederlage von 1866 und der damit verbundene »Hinauswurf« aus Deutschland machte Kaiser Franz Joseph I. zum »Ausgleich« von 1867 bereit und der ungarische Politiker Ferenc Deák (1803–76) nutzte die Gunst der Stunde. Das Ergebnis (siehe auch Kapitel III.4.a)): ein Herrscher, drei gemeinsame Ministerien (für Außenpolitik, Armee und gemeinsame Finanzen), aber zwei Regierungen und zwei Parlamente. Die Ungarn, die nicht einmal die Mehrheit in ihrer Reichshälfte stellten, waren die Gewinner, die anderen Nationalitäten gingen leer aus und sahen sich bald starker Magyarisierung ausgesetzt. Dahinter verbargen sich ungarische Ängste, in der Mehrheit unterzugehen, Sendungsbewusstsein und Überheblichkeit. Vom »Ausgleich« profitierte auch Ungarns Wirtschaft. Motor der Industrialisierung wurde der Eisenbahnbau. Das Land wandelte sich vom reinen Agrarstaat »zu einem agroindustriellen Staat« (Paul Lendvai). Die Verstädterung schritt voran und Budapest wurde zur siebtgrößten europäischen Metropole (siehe Kapitel V.5.). Die Gesellschaft blieb dennoch feudal geprägt. Kirche und Großgrundbesitzer verfügten über mehr als ein Drittel des Landes und hatten die politische Macht. Neben dem Adel entstand ein Großbürgertum, das Banken und Industrie kontrollierte und dessen Mitglieder oft geadelt wurden. Während die reichsten Magnaten in unvorstellbarem Luxus schwelgten, gab es auf dem Lande unzählige arme Bauern und Tagelöhner.

Endlich frei: Ungarn zwischen den Weltkriegen
Die Niederlage 1918 bedeutete das Ende der Donaumonarchie. Am 31. Oktober übernahm in Budapest ein Nationalrat die Regierungsgeschäfte und rief wenig später die Republik aus.
Der ungarische Reichsteil zerfiel, das soziale Elend wuchs; vorübergehend versuchten linke Sozialisten und Kommunisten 1919 eine Räterepublik zu errichten. Soldaten der von einer Gegenregierung aufgestellten neuen ungarischen Nationalarmee unter Miklós Horthy de Nagybánya (1868–1957) machten dem Experiment ein Ende.
1920 wählte das ungarische Parlament Horthy zum Reichsverweser; man wollte die Monarchie, nicht aber die Habsburger. Ungarn war damit ein Königreich ohne König. Zwei Versuche des letzten österreichisch-ungarischen Kaisers Karl I. seinen Thron in Budapest einzunehmen scheiterten 1921 kläglich und führten zur Absetzung des Hauses Habsburg.
Im Frieden von Trianon 1920 verlor Ungarn zwei Drittel seines Gebietes. Millionen Magyaren mussten nun unter fremder Herrschaft leben. Hohe Reparationen waren zu zahlen, nur ein kleines Berufsheer ohne schwere Waffen erlaubt. Die Revision dieses Vertrages bildete fortan das Ziel der ungarischen Außenpolitik. Trianon verhinderte auch eine Demokratisierung, denn es entfachte den Nationalismus und beflügelte die Reaktionäre um Horthy.
Horthy regierte autoritär, das Parlament hatte wenig zu sagen. Der Großgrundbesitz war immer noch einseitig verteilt, was zu sozialen Spannungen führte. Abgeschnitten von vielen Rohstoffquellen und traditionellen Märkten und belastet durch die Zahlungen an die Sieger kam die Wirtschaft nur mühsam wieder auf die Beine. Und dann kam schon die große Krise von 1929. Nur französische Unterstützung konnte den Zusammenbruch der Staatsfinanzen verhindern.

 

Die Außenminister von Österreich und Ungarn, Alois Mock und Gyula Horn, durchschneiden am 2. Mai 1989 ein Stück des »Eisernen Vorhangs«.
Foto: dpa


In den dreißiger Jahren geriet Ungarn immer mehr ins »Schlepptau des Deutschen Reiches« (Jörg K. Hoensch), denn nur im Bündnis mit Berlin schien eine Revision des Vertrages von Trianon möglich. Die neuen Freunde zeigten sich großzügig und überließen aus ihrer Beute zwischen 1938 und 1941 den Ungarn Teile ihres ehemaligen Territoriums. Der Preis: Teilnahme am Überfall auf die Sowjetunion und Beteiligung an der Entrechtung und Ermordung der Juden. Als sich die Ungarn kurz vor Kriegsende von den Deutschen absetzen wollten, besetzte die Wehrmacht 1944 das Land. Eine im Dezember gegründete Gegenregierung erklärte dem Deutschen Reich den Krieg. Nun kämpften Ungarn auf beiden Seiten der Front, bis am 4. April 1945 endgültig die Waffen schwiegen.

Die »fröhlichste Baracke im Lager«:
Ungarn unter dem Sozialismus

Von den Deutschen befreit, geriet Ungarn – wieder auf die Grenzen von 1939 zurückgeführt – in neue Knechtschaft. Die mit sowjetischer Hilfe an die Macht gelangten Kommunisten formten das Land nach dem Vorbild der UdSSR um. Von der Kirchenverfolgung bis zu blutigen »Säuberungen« erlebte Ungarn auch alle Schrecken der Stalinzeit. 1956 war das Maß voll. Chruschtschows Abrechnung mit Stalin führte zum Aufstand, der Demokratie und Unabhängigkeit bringen sollte. Die Rote Armee schlug ihn nieder. Eine neue, moskauhörige Regierung unter János Kádár (1912–89) lenkte das Land an die Seite der Sowjetunion zurück, bescherte ihm dann aber nach wenigen Jahren etwas größere Freiheiten und einen höheren Lebensstandard, was Ungarn den Ruf der »fröhlichsten Baracke« im Ostblock eintrug.
Das Ende dieses »Gulaschkommunismus« kam in der zweiten Hälfte der 80er Jahre. Gorbatschows Reformkurs, dazu eine sich anbahnende Wirtschaftskrise, ließen auch in der ungarischen KP Reformkräfte heranwachsen, die mit dem am 2. Mai 1989 beginnenden Abbau des »Eisernen Vorhangs« entlang der Grenze zu Österreich das Ende des Ostblocks einleiteten.

Und wieder frei
Weil kommunistische Reformer mit der Vergangenheit gebrochen hatten, erfolgte der schwierige Übergang zur Demokratie und Marktwirtschaft in Absprache mit der Opposition. Ungarn trat aus dem Warschauer Pakt aus und vereinbarte mit der UdSSR den Abzug ihrer Soldaten. Dafür wurde es Mitglied des Europarats und der NATO und strebt heute die Mitgliedschaft in der EU an. So ist Ungarn wieder, in jener Gemeinschaft angekommen, der es sich zugehörig fühlt.

Literaturhinweise

Zoltán Halasz: Ungarn, 3. Auflage, Budapest 1983

Jörg K. Hoensch: Geschichte Ungarns. 1867–1983, Stuttgart/Berlin/Köln/Mainz 1984

István Lázár: Kleine Geschichte Ungarns. Wien 1990

Paul Lendvai: Die Ungarn. Ein Jahrtausend Sieger in Niederlagen. München 1999

Gyula Németh: Ungarn. 2. Auflage, Budapest 1983

Michael W. Weithmann: Balkan-Chronik. 2000 Jahre zwischen Orient und Okzident. 2. Auflage, Regensburg/Graz/Wien/Köln 1997

 


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