Zeitschrift

Europa in Baden-Württemberg

50 Jahre - ein Panorama


Geleitwort des Ministeriums


  Europa in Baden-Württemberg
Inhaltsverzeichnis

 

  



50 Jahre sind seit der Konstituierung des Landes Baden-Württemberg vergangen - eine fünfzigjährige Geschichte des Erfolgs.

Entstanden unter schwierigsten politischen Bedingungen, ungünstigen strukturellen und ökonomischen Voraussetzungen, robusten historisch-traditionellen Vorbehalten hat sich der neu gegründete Südweststaat zu dem entwickelt, was seinerzeit Theodor Heuss, nachgerade Visionär, als »Modell deutscher Möglichkeiten« bezeichnete. Dies gilt umfassend: Baden-Württemberg ist nicht nur repräsentatives Exempel einer föderativ-modernen Neuordnung, es beansprucht auch in der Breite seines kulturellen Spektrums, der wissensbasiert-technischen Leistungsfähigkeit seiner Wirtschaft, der entwicklungsoffenen Qualität des Schul- und Hochschulsystems überregional - aber auch im internationalen Vergleich - eine der vorderen Positionen.

Als Land der Erfinder und Tüftler steht Baden-Württemberg synonym für Innovation und Hightech. Fleiß, Betriebsamkeit und Anstrengungsbereitschaft sind Merkmale, die schon immer als Attribute der Menschen im deutschen Südwesten galten.

Fern einer Mentalität provinzieller Selbstbezogenheit ist Baden-Württemberg Vorbild zukunftsbestimmender Entwicklungen: Weltoffen und dynamisch hat es frühzeitig die Notwendigkeit und Bedeutung übernationaler Kooperationen von Regionen im Prozess der Integration Europas erkannt. Das Bundesland versteht sich in diesem Zusammenhang als impulsgebendes und politisch gestaltendes Element. Das thematische Kaleidoskop der Beiträge dieses Heftes bestätigt und veranschaulicht die Richtigkeit der Aussage, Baden-Württemberg begreife sich als Teil Europas und Europa spiegle sich in Baden-Württemberg.

Das Landesjubiläum sollte allen Schulen Anlass sein, sich mit den historischen Wurzeln, der Tradition und Geschichte dieses Landes, seiner Vielfalt und seinen Zukunftschancen im Fachunterricht oder fächerverbindend im Rahmen eigener landeskundlicher Unterrichtssequenzen auseinander zu setzen.

Klaus Happold, Ministerialrat
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg 

 

 


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