Zeitschrift

Migration

  • Glaubensflüchtlinge: Waldenser
  • Schwabenzüge nach Russland, Polen und in die Donauländer
  • Auswanderung nach Nordamerika im 18. und 19. Jahrhundert
  • Zweiter Weltkrieg - erzwungene Migration: NS-Umsiedlungsaktion Neue Heimat für die Vertriebenen
  • Migration nach Deutschland: Gastarbeiter 1955 - 2000  - Migration heute


Heft  45 - 2002

 



 

Inhaltsverzeichnis

 

Erzwungene Migration im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg

 

1. Nationalsozialistische Umsiedlungsaktionen im Osten 1939–1944
Von Wolf-Rüdiger Größl

 

»Mit dem Jahr 1939 begann eine Völkerwanderung von Osten und Südosten nach Westen, deren Höhepunkt in der Evakuierung, Flucht und Vertreibung in den Jahren 1944–1948 lag. […] Am Anfang dieser Bewegung standen die Umsiedlungen der deutschen Bevölkerung aus dem Baltikum, aus Wolhynien, Galizien, der Bukowina, Bessarabien, der Dobrudscha und der Gottschee ins Deutsche Reich.« (Eberl, S. 255) (M1).Dabei waren zwei Entwicklungen miteinander verbunden: 1. die Konzepte und Zielvorstellungen in Bezug auf ein weitreichendes Kontinentalimperium und die damit verbundene »völkische Flurbereinigung« durch gewaltige Umsiedlungsaktionen ohne jede Rücksicht auf die nichtdeutsche Bevölkerung der betroffenen Gebiete, und 2. die nationalsozialistische Rassenideologie, in deren Mittelpunkt die Knechtung und Ausbeutung der nichtdeutschen Bevölkerung und die Vernichtung der europäischen Juden stand. 

 

Hitlers Absichten und der Zusammenhang mit dem Genozid 

Schon bei Beginn des Zweiten Weltkrieges ließ Hitler keinen Zweifel daran, dass er eine völlige Neuordnung Europas anstrebte. In seiner Rede vor dem Reichstag am 6. Oktober 1939 verkündete er ganz offen sein Ziel einer »völkischen Flurbereinigung« im Osten und Südosten. Die Begründung, die er dafür öffentlich gab, nämlich die Umsiedlung der außerhalb der Reichsgrenzen lebenden Deutschen sei Voraussetzung für stabile politische Verhältnisse in den betroffenen Gebieten und damit für den Frieden (M2), war fast die gleiche wie sie als Rechtfertigung für die Vertreibung der Deutschen ab 1945 von polnischer oder tschechoslowakischer Seite abgegeben wurde, und nicht zu Unrecht stellten die Alliierten ihre Umsiedlungsbeschlüsse auf der Potsdamer Konferenz 1945 in den Kontext der nationalsozialistischen Vertreibungspolitik zwischen 1939 und 1944 (vgl. S. 34 f.). 

Mit dem Angriffskrieg auf die Sowjetunion, den Hitler am 22. Juni 1941 eröffnete, war eine durchgreifende Veränderung der ethnischen Strukturen in Osteuropa geplant, in deren Zusammenhang auch die »biologische Vernichtung « der Juden Europas stand, denn die Deportation der Juden war zur Grundlage der Kriegs- und Nachkriegsplanung der Nationalsozialisten geworden. Spätestens im Winter 1941/42 aber war das imperiale Programm einer »Ostraumlösung« gescheitert und eine Abschiebung der Juden immer weiter nach Osten nicht mehr möglich. Andererseits wurde aber angeblich Platz benötigt für die beabsichtigten Umsiedlungsaktionen der »Volksdeutschen « auf dem Balkan und in den besetzten Gebieten der Sowjetunion, und Hitler, Himmler und ihre zahlreichen Helfer wollten diesen Platz durch die Vernichtung von Minderheiten, besonders der Juden, schaffen. Der Zusammenhang zwischen »völkischer Flurbereinigung« und der geplanten ethnischen »Neuordnung Europas« einerseits und der Vernichtungspolitik andererseits wird deutlich, wenn man die verschiedenen Konzepte betrachtet, die dazu im Vorfeld entwickelt worden waren, um den angeblich benötigten Siedlungsraum zu gewinnen (vgl. Aly/Heim 1993). Diese reichten von der »Aussiedlung aller Polen« über die Reduktion der Bevölkerung in Osteuropa durch Sterilisationen, Hunger u. a. inhumane Maßnahmen bis zur Ermordung der Juden. 

Dass der Genozid im Zusammenhang mit der »erzwungenen Migration«, hier v. a. der Umsiedlung der »Volksdeutschen « stand, zeigen zahlreiche Dokumente, in denen z. B. Adolf Eichmann »eine ganze Serie von Judendeportatione unter das bürokratische Kürzel stellte: ›Betr.: Freimachung für Litauendeutsche‹« (zit. in: Aly 1998, S. 14). Ein deutlicher Hinweis auf die Verknüpfung von Genozid und Siedlungspolitik ist auch, dass beide Maßnahmen mit einer Person verbunden waren: Heinrich Himmler. Dieser war im Oktober 1939, kurze Zeit nach Kriegsbeginn, zum »Reichskommissar für die Festigung des deutschen Volkstums« (RKF) ernannt worden und er war damit für das »Heim-ins-Reich-Programm« verantwortlich, durch das etwa 500 000 sog. »Volksdeutsche« aus dem Baltikum, Bessarabien, Wolhynien, der Bukowina und der Dobrudscha, aus Kroatien und Serbien, selbst aus Südtirol ins Reich und das besetzte Polen umgesiedelt werden sollten (M1;M3). Dazu wurden schon vor dem Angriff auf die Sowjetunion Polen und Juden aus den für die »Volksdeutschen« reservierten Gebieten vertrieben oder in Ghettos gesperrt. Umsiedler kamen auch ins Reichsgebiet, wo sie, wie z. B. in Stuttgart und Umgebung, entgegen den vollmundigen Versprechungen zum größten Teil in Lagern hausen mussten. 

 

Die Deportation der Juden 

Schon 1940 wurden mehrere hunderttausend Juden aus dem »Altreich« in einer noch unkoordinierten Aktion ins besetzte Frankreich abgeschoben (vgl. Mommsen 1995, S. 437). Auch aus Baden wurden Juden in einer überraschenden Aktion am 22. 10. 1940 nach Gurs in Südfrankreich gebracht, und vom 27. 11. bis 1. 12. 1941 warteten auf dem Killesberg in Stuttgart mehr als 1000 Juden darauf, um angeblich ins »Reichskommissariat Ostland« transportiert zu werden, wo man aber keine jüdischen Siedler erwartete; stattdessen endeten die Transporte in Riga, wo die meisten als »Arbeitssklaven« umkamen – nur etwa 30 von ihnen überlebten den Genozid (vgl. Sauer 1969). Die Dimension der jüdischen Emigration aus Baden und Württemberg soll (M5) verdeutlichen. 

Den Schülerinnen und Schülern soll ganz deutlich werden, dass von Anfang an Polen Objekt der Umsiedlungspolitik war. Die Deutschen hatten ihren 1939 besetzten Teil aufgeteilt und dabei den wirtschaftlich bedeutendsten Westteil mit Posen als Zentrum annektiert. Das übrige Zentralpolen zwischen Warschau, Krakau und Lublin wurde zum »Generalgouvernement« unter Hans Frank zusammengefasst. Im Westen Polens wohnten 1940 etwa 8 Millionen Menschen, darunter etwa 550 000 Juden, im »Generalgouvernement« waren es 12 Millionen Polen, darunter 1,5 Millionen Juden. Von den im annektierten Teil lebenden Menschen »sollten etwa die Hälfte der Polen und alle Juden innerhalb kurzer Zeit ins Generalgouvernement vertrieben werden, um deutschen Siedlern zu weichen « (Aly 1998, S. 17), und die beauftragten Stellen formulierten in ihren Denkschriften den Zusammenhang von Annexion, Vertreibung bzw. Deportation und Umsiedlung. 

Im Oktober 1939 wurde im Innenministerium ein Entwurf für eine Denkschrift vorgelegt, in dem Alternativen für die »ostdeutsche Reichs- und Volkstumsgrenze« entwickelt wurden (M4). Der Entwurf machte deutlich, dass »die Herstellung eines geschlossenen deutschen Volksbodens in diesen Gebieten […] Bevölkerungsverschiebungen allergrößten Ausmaßes notwendig« machten, und er sah als »Sofortmaßnahmen« u.a. vor, große Teile der dort lebenden Polen zu enteignen, umzusiedeln und den anzusiedelnden »Volksdeutschen« mit großzügigen Aufbaukrediten zu helfen (vgl. Ebbinghaus/Roth 1992, S. 84–91). Die Polen sollten auf Kosten der dort lebenden Juden ins »Generalgouvernement« vertrieben werden, wobei auch an eine Ansiedlung in noch trockenzulegenden Sümpfen gedacht war. Dass dabei Hunderte, Tausende sterben würden, wurde bewusst in Kauf genommen, denn mit der »Umsiedlung« sollte auch eine Verringerung der nichtdeutschen Bevölkerungszahl verbunden sein. In diesem Zusammenhang entstanden zahlreiche »Reservatspläne«: Das Ost-Ministerium Alfred Rosenbergs schlug vor, an der deutsch-sowjetischen Grenzlinie ein Reservat für Juden zu errichten, Adolf Eichmann wollte im Bezirk Lublin die Juden aus dem Protektorat ansiedeln. Die Umsetzung dieser Pläne ist 1940/41 gescheitert. »Und eben dieses Scheitern führte […] in einem zweiten Schritt zum Bau und Betrieb der Vernichtungslager.« (Aly 1998, S. 17) 

 

Der »Generalplan Ost« – Plan eines Kontinentalimperiums 

Die Deportation von Polen aus den annektierten Gebieten stellte nur »die erste Stufe der im »Generalplan Ost« kulminierenden »Aufsiedlungsprogramme« im Osten« dar (Mommsen 1995, S. 438), zunächst mit den aus dem Baltikum und der UdSSR »heim geholten« Volksdeutschen, dann mit den übrigen Deutschen im Osten und Südosten Europas (M6). Der im Auftrag Himmlers Ende 1941 erstellte, mehrfach umgearbeitet »Generalplan Ost« sah eine schrittweise »Umvolkung« der Gebiete bis zum Ural vor, wobei mehr als 31 Millionen so genannte »Fremdvölkische« aus ihrem Siedlungsraum vertrieben werden sollten, um deutschen und anderen »germanischen « Siedlern Platz zu machen. 

Da die SS sowohl für die Vernichtungspolitik als auch für die Umsiedlungsaktionen verantwortlich war, übertrug Reinhard Heydrich im Dezember 1939 dem Leiter des »Judenreferates«, Adolf Eichmann, auch das Referat »Auswanderungs- und Räumungsangelegenheiten«. 

Die Absicht Hitlers war, die landwirtschaftlichen Güter in den eroberten und besetzten Gebieten Osteuropas für die Ernährung des Reiches heranzuziehen. Sie sollten daher weitgehend konfisziert und durch deutsche Behörden verwaltet werden. Die deutschen Pläne für den »Aufbau der Ostgebiete« sahen vor, den deutschen Bevölkerunganteil auf 50, in den landwirtschaftlich genutzten Gebieten sogar auf 70 Prozent zu erhöhen, wobei die gesamte jüdische Bevölkerung deportiert und schließlich ermordet werden sollte.

Auf Befehl Himmlers wurde im Oktober 1939 die Deutsche Umsiedlungs-Treuhand-Gesellschaft m.b.H. (D.U.T) eingerichtet, um die umgesiedelten »Volksdeutschen« zu betreuen. Laut ihren Unterlagen wurden bis Ende 1940 bereits etwa 500 000 »Volksdeutsche« von der D.U.T. betreut und bis 31. 12. 1942 war die Zahl auf über 800 000 gestiegen. Das für diese Menschen benötigte Mobiliar »beschlagnahmte der RKF [= Reichskommissar für die Festigung des deutschen Volkstums, Himmler] zum Beispiel im Ghetto Lodz« (Aly/Heim 1993, S. 153), da die Umsiedler ihren eigenen Hausrat weitgehend in der alten Heimat belassen mussten. 

 

Fremdarbeiter und »volksdeutsche Umsiedler« in Baden und Württemberg

Hier können die Schülerinnen und Schüler auch in begleiteter Archivarbeit den regionalen bzw. lokalen Einsatz von »Fremdarbeitern« selbstständig erforschen. Zahlreiche Publikationen der Regional- und Lokalgeschichte bieten Informationen für Schülerreferate oder Facharbeiten (vgl. Beckmann 1995, Haller 1998, Jeggle 1989, Schäfer 2000, Thalhofer 1988 u. a.) 

Der NS-Staat verfolgte mit seiner Bevölkerungspolitik mehrere Ziele: Einmal sollte der deutsche »Volkskörper« von »fremdem Blut gereinigt« werden, dann wollte man dringend benötigte Arbeitskräfte ins Reich holen (vgl. Herbert 1985) und zum anderen den »Volksdeutschen« auch im Reich selbst eine neue Heimat bieten. 

Nach der Besetzung Polens stellte die SS Ermittlungen an, ob sich unter der Bevölkerung nicht Menschen befänden, die man »eindeutschen« könnte. Diese wurden dann aus ihrer Umgebung herausgerissen und ins Reich gebracht, wo sie streng getrennt von den Fremdarbeitern, aber nach deren Regeln, lebten, arbeiteten und wie diese als »Arbeitssklaven« ausgebeutet wurden (vgl. Sauer 1975, S. 417–424; Gruner 1997). 

Auch »Volksdeutsche« kamen ins Reich, auch nach Württemberg und Baden. Württemberg sollte nach den Plänen Himmlers über 20 000 Deutschstämmige vornehmlich vom Balkan, aber auch aus Südtirol aufnehmen, deren Umsiedlung im November 1940 einsetzte. Wegen des Raummangels gingen die Behörden ziemlich rabiat vor und beschlagnahmten in erster Linie »Einrichtungen der katholischen Kirche« (Sauer 1975, S. 428), so die Klöster Weingarten, Sießen, Untermarchtal und viele andere Gemeindehäuser. Die Umsiedler selbst, die »zumeist streng kirchlich gesinnt waren« (Sauer 1975, S. 429), empfanden die Kirchenfeindlichkeit in ihrer »neuen Heimat« als abschreckend. Enttäuscht aber waren sie, denen man vollmundige Versprechungen gemacht hatte, über die Missstände in den Lagern, die sogar der Stuttgarter Oberbürgermeister, Dr. Strölin, als empörend empfand. »Die Umsiedler würden in den Lagern häufig wie in Gefängnissen und Kasernen gehalten. Es fehle weithin an einer verständnisvollen menschlichen Behandlung« (Sauer 1975, S. 430). Im Laufe der Jahre 1941 und 1942 wurden dann die meisten Lager wieder aufgelöst, die Volksdeutschen in den annektierten polnischen Gebieten angesiedelt oder z. B. ins Baltikum zurückgeführt. 

Die Kriegswirtschaft in Deutschland und besonders die Landwirtschaft waren auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen, und schon seit 1938 dachte man an deren massenhaften Einsatz im Kriegsfall. Während des Krieges mussten ausländische »Arbeitssklaven« die Kriegsmaschinerie am Laufen halten. 

»Im August 1944 waren […] 7 615 970 ausländische Arbeitskräfte im sogenannten Großdeutschen Reich beschäftigt, davon 1,9 Millionen Kriegsgefangene, die anderen waren Zivilisten. 2,8 Millionen stammten aus der Sowjetunion, 1,7 Millionen aus Polen, 1,3 Millionen au Frankreich.« (Jeggle 1989, S. 223) 

1944 befanden sich ungefähr 107 000 ausländische Zwangsarbeiter in Baden, von denen jeweils etwa 50 Prozent in der Landwirtschaft und in der Industrie arbeiten mussten. Der größte Teil kam aus der Sowjetunion. »Insgesamt kamen 13 Prozent der Beschäftigten, die an badischen Werkbänken des Landes standen, aus dem Ausland – im Reich traf dies auf über 21 Prozent zu.« (Peter 1996, S. 213) Im Mannheimer Werk von Daimler- Benz arbeiteten z. B. 2400 ausländische Zwangsarbeiter, das waren 45 Prozent der Belegschaft; 1000 von ihnen waren KZ-Häftlinge (vgl. Peter 1996, S. 213). 

Die Lebensbedingungen für die Zwangsarbeiter änderten sich im Verlauf des Krieges erheblich und waren abhängig von der Rassenpolitik der Nazis und von der Haltung der Bevölkerung. So waren vor allem in der Landwirtschaft die 1939/40 eingesetzten Polen willkommene Arbeitskräfte, die von den Bauern oftmals als ihresgleichen behandelt wurden, zumal der gemeinsame katholische Glaube verbindend wirkte, was die badische NS-Führung nicht ruhen ließ. Gauleiter Wagner betrieb eine scharfe Propagandakampagne und verbot 1941, dass Polen weiterhin einzeln in der Landwirtschaft eingesetzt wurden; sie wurden von nun an in Lagern eingesperrt. Wie in der Industrie erhielten die deutschen Bauern das Züchtigungsrecht für ihre »Landarbeiter«, von dem aber nur wenige Gebrauch machten. Daher griff die Nazi-Führung zu härteren Mitteln: Schon eine freundliche Geste gegenüber einer deutschen Frau konnte die Todesstrafe nach sich ziehen, und deutsche Frauen wurden öffentlich angeprangert, wenn man ihnen »Polenfreundlichkeit « nachsagen konnte. Dennoch gelang es nicht, die Kontakte völlig zu unterbinden. 

Bis 1943 wurden auch in den besetzten Gebieten Westeuropas Arbeitskräfte angeworben. Anfang 1943 wurde dann für Franzosen und Belgier eine Arbeitspflicht für das Reichsgebiet eingeführt. Diese Arbeitskräfte waren dabei in Bezug auf Lohn und Verpflegung den Deutschen gleichgestellt, während die Polen »weniger Geld und weniger Nahrungsmittel« erhielten (Peter, S. 217). 

Besonders schlecht ging es den sowjetischen Zwangsarbeitern, die noch mehr als die Polen als »Untermenschen « galten und die schon vor ihrem Arbeitseinsatz dem Hungertod nahe waren. Beim Aufbau der Lager wurde auf sanitäre Einrichtungen und Hygiene nur wenig geachtet, galten die Gefangenen ja »nur« als »Untermenschen «.

 

Literatur

Aly, Götz: »Endlösung«. Völkerverschiebung und der Mord an den europäischen Juden. Fischer-Tb 14067, Frankfurt 1998 

Aly, Götz/Heim, Susanne: Vordenker der Vernichtung. Auschwitz und die deutschen Pläne für eine neue europäische Ordnung. Fischer-Tb 11268, Frankfurt 1993 

Beckmann, Ralf: Fremde in Fellbach 1939-1945. In: Schwäbische Heimat 46 (1995) H. 1, S. 46–56 

Borst, Otto (Hrsg.): Minderheiten in der Geschichte Südwestdeutschlands. Stuttgarter Symposion Bd. 3, hrsg. vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Tübingen 1996 

Eberl, Immo (Bearb.): Die Donauschwaben. Deutsche Siedlung in Südosteuropa. Ausstellungskatalog, hrsg. vom Innenministerium Baden-Württemberg, Thorbecke, Sigmaringen 2/1989 

Ebbinghaus, Angelika/Roth, Karl Heinz: Vorläufer des »Generalplan  Ost«. In: 1999. Zeitschrift für Sozialgeschichte des 20. u. 21. Jahrhunderts, 7/1992, S. 84–91 

Gruner,Wolf: Der geschlossene Reichseinsatz deutscher Juden. Zur Zwangsarbeit als Element der Verfolgung 1938–1943. Metropol Verlag, Berlin 1997 

Haller, Ulrich: Zwangsarbeiter und Rüstungsproduktion in Geislingen an der Steige 1939–1945. In: Zeitschrift f. Württ. Landesgeschichte 57 (1998), S. 305–368 

Herbert, Ulrich: Fremdarbeiter. Politik und Praxis des »Ausländer- Einsatzes« in der Kriegswirtschaft im Dritten Reich. Bonn/Berlin 1985 (neu: 1999) 

Jeggle, Utz: Fremde Arbeiter in der NS-Zeit. 88 Griechen in Laucherthal. In: Schwäbische Heimat 40 (1989) H. 3, S. 223–231 

Mommsen, Hans: Der Weg zum Völkermord an den europäischen Juden. In: Universitas 5/1995, S. 431–443 

Peter, Roland: Ausländische Zwangsarbeiter im Baden des Zweite  Weltkrieges. In: Borst, Otto (Hrsg.): Minderheiten, S. 212–229 

Sauer, Paul: Die Schicksale der jüdischen Bürger Baden-Württemberg  während der nationalsozialistischen Verfolgungszeit 1933–1945. Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg Bd. 20, Stuttgart 1969 

Sauer, Paul: Württemberg in der Zeit des Nationalsozialismus. Süddeutsche Verlagsgesellschaft, Ulm 1975 

Schäfer, Annette: Zwangsarbeiter und NS-Rassenpolitik: russische und polnische Arbeitskräfte in Württemberg 1939–1945. Kohlhammer, Stuttgart 2000

Schäfer, Annette: Der Einsatz polnischer und russischer Zwangsarbeiter in Ulm 1939–1945. In: Zeitschrift f. Württ. Landesgeschichte 59 (2000), S. 273–299 

Thalhofer, Frank: Fremdarbeiter in Kirchheim unter Teck 1940–1945. In: Schwäbische Heimat 39 (1988) H. 4, S. 318–326

 

 

 


 Copyright ©   2002  LpB Baden-Württemberg   HOME

Kontakt / Vorschläge / Verbesserungen bitte an: lpb@lpb-bw.de